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Umweltschutz im Alltag: praktische Tipps für eine saubere Zukunft

Umweltschutz ist wichtig für unsere Zukunft. Denn der Klimawandel, die zunehmende Umweltverschmutzung und der damit verbundene Verlust von Lebensräumen bedrohen unser Leben auf der Erde. Die gute Nachricht:  Du kannst etwas dagegen tun! Mit einigen Veränderungen im Alltag trägst du aktiv zum Schutz unserer Umwelt bei. Wie das geht, erfährst du hier.  

Was ist Umweltschutz? 

Umweltschutz bedeutet, die Natur und alles, was sie uns bietet, zu schützen. Dazu gehört es, weniger Müll zu produzieren, Energie und Wasser sparsam zu nutzen und Tiere sowie Pflanzen zu schützen. Es geht darum, Umweltverschmutzung zu verhindern und unsere Lebensgrundlagen – wie sauberes Wasser, gesunde Böden und frische Luft – zu erhalten. Durch Umwelt- und Klimaschutz sorgen wir dafür, dass die Erde für uns und kommende Generationen lebenswert bleibt. Egal ob zu Hause, bei der Arbeit oder in der Freizeit: In allen Lebensbereichen lassen sich Maßnahmen ergreifen, um die Umwelt zu schützen.  

Seit wann gibt es Umweltschutz? 

Der Gedanke des Umweltschutzes ist nicht neu. Bereits im 19. Jahrhundert entstanden erste Naturschutzbewegungen. Richtig an Bedeutung gewann der Naturschutz jedoch in den 1960er Jahren, als Umweltprobleme wie Luftverschmutzung und der Einsatz von Pestiziden weltweit sichtbar wurden. 

Umweltverschmutzung: Das sind die größten Probleme 

Umweltverschmutzung ist ein großes Problem, das vor allem durch menschliches Handeln entsteht. Das sind die Hauptursachen im Überblick:  

  1. Plastikmüll und Abfall  
    Plastikmüll ist überall in der Umwelt: in den Meeren, auf den Feldern und in den Städten. Viele Plastikprodukte wie Tüten oder Flaschen werden nur kurz benutzt und dann weggeworfen. Doch Plastik braucht Hunderte Jahre, um sich zu zersetzen. Tiere verwechseln Plastik teilweise mit Nahrung, verschlucken es und sterben daran.  
  2. Energieverbrauch und Treibhausgase  
    Damit wir Strom haben oder Autos fahren können, verbrennen wir oft Kohle, Öl oder Gas. Dabei entstehen Treibhausgase wie CO₂, die die Atmosphäre erwärmen und den Klimawandel antreiben. Das führt zu extremen Wetterlagen wie Dürren, Stürmen und Überschwemmungen.  
  3. Zerstörung von Wäldern und Lebensräumen  
    Wälder werden abgeholzt, um Platz für Landwirtschaft oder Bauprojekte zu schaffen und das gewonnene Holz zu nutzen. Dabei verlieren viele Tiere und Pflanzen ihren Lebensraum, was die Biodiversität – also die Artenvielfalt – deutlich beschränkt. Auch Flüsse und Seen werden verschmutzt, was das Leben von Fischen und anderen Wasserbewohnern gefährdet.  
  4. Verschwendung von Ressourcen  
    Wir verbrauchen oft mehr, als wir wirklich brauchen. Von Kleidung über Lebensmittel bis hin zu Elektrogeräten: Viele Dinge werden zu schnell gekauft, genutzt und wieder entsorgt. Die Produktion verbraucht Rohstoffe, Wasser sowie Energie und belastet die Umwelt.  
  5. Luft- und Wasserbelastung  
    Die Abgase von Autos, Fabriken und Kraftwerken verschmutzen die Luft, die wir atmen. Chemikalien aus der Industrie oder Landwirtschaft landen in Flüssen und Seen, was die Wasserqualität verschlechtert und Tiere gefährdet.  

 

Umweltschutz im Alltag: Das kannst du tun 

 

Jede:r einzelne kann seinen Teil zum Schutz der Umwelt beitragen und kleine Dinge im Alltag umsetzen. Hier sind einige Tipps und Ratschläge, die du beachten kannst:  

 

Müll vermeiden und richtig entsorgen  

Plastik ist einer der größten Umweltverschmutzer. Du kannst Plastikmüll vermeiden, indem du weniger Einwegprodukte nutzt.   

  • Nutze Mehrweg: Statt Plastikflaschen, Einwegtüten oder Kaffeebechern kannst du Mehrwegflaschen, Stofftaschen und wiederverwendbare Becher verwenden.  
  • Mülltrennung: Trenne Papier, Glas, Plastik und Bioabfälle, damit sie recycelt werden können. So landen weniger Abfälle auf Mülldeponien.  
  • Kompostieren: Bioabfälle wie Obst- und Gemüsereste kannst du kompostieren und später als natürlichen Dünger nutzen.  

 

Energie sparen 

Strom sparen hilft nicht nur der Umwelt, sondern auch deinem Geldbeutel.  

  • Schalte Geräte aus: Fernseher, Computer und Ladegeräte verbrauchen auch im Standby-Modus Strom. Ziehe den Stecker, wenn du sie nicht benutzt.  
  • LED-Lampen nutzen: Sie halten länger und verbrauchen viel weniger Energie als herkömmliche Glühbirnen.  
  • Bewusst heizen: Heizenergie macht einen großen Teil des Energieverbrauchs aus. Schon ein Grad weniger spart viel Energie. Schließe Türen und Fenster, damit die Wärme im Raum bleibt.  

 

Wasser sparen 

Wasser ist kostbar und vor allem Trinkwasser ist nicht unendlich verfügbar. Deshalb solltest du sparsam damit umgehen.  

  • Hahn zudrehen: Achte darauf, beim Zähneputzen oder Einseifen nicht das Wasser laufen zu lassen.  
  • Effiziente Geräte: Spül- und Waschmaschinen mit Wasser- und Energiesparprogrammen verbrauchen weniger Wasser und Strom.  
  • Kurze Duschen: Verkürze deine Duschzeit und verwende wassersparende Duschköpfe.  

 

Nachhaltig einkaufen 

Bewusstes Einkaufen spart nicht nur Lebensmittel, weil wahrscheinlich weniger weggeschmissen wird, sondern es reduziert auch Umweltbelastungen.  

  • Regional und saisonal: Produkte aus der Region haben kürzere Transportwege und sind oft frischer.  
  • Weniger Verpackung: Wähle Produkte ohne oder mit wenig Verpackung. Wiederverwendbare Behälter beim Einkaufen helfen, Müll zu vermeiden.  
  • Biologische Produkte: Bio-Lebensmittel werden ohne schädliche Pestizide hergestellt, was der Umwelt zugutekommt.  

 

Auto stehen lassen 

Autos verursachen viel CO₂. Alternative Verkehrsmittel sind oft genauso praktisch.  

  • Fahrrad und Bus: Fahre kürzere Strecken mit dem Rad oder nutze öffentliche Verkehrsmittel. Das spart Energie und reduziert Schadstoffe.  
  • Fahrgemeinschaften: Wenn du auf ein Auto angewiesen bist, teile dir die Fahrt mit anderen.  

 

Reparieren statt wegwerfen 

Kaputte Dinge können oft repariert werden, anstatt sie zu entsorgen.  

  • Kleidung: Ein kleiner Riss lässt sich leicht nähen.  
  • Elektrogeräte: Reparaturdienste oder Repair-Cafés helfen, defekte Geräte wieder nutzbar zu machen.  

 

Bewusst konsumieren und teilen 

Nicht alles muss neu gekauft werden.  

  • Ausleihen statt kaufen: Bücher, Werkzeuge oder Geräte kannst du oft ausleihen.  
  • Tauschen und verschenken: Kleidung oder Dinge, die du nicht mehr brauchst, können andere gut gebrauchen.  
  • Weniger ist mehr: Kaufe nur, was du wirklich benötigst. Das spart Rohstoffe und verringert Abfall.  

 

Mit diesen einfachen Schritten kannst du jeden Tag aktiv zum Schutz der Umwelt beitragen. Auch kleine Maßnahmen haben große Auswirkungen, wenn viele Menschen mitmachen.  

Umweltschutz: aktiv beitragen und mehr bewirken 

 

Umwelt- und Klimaschutz beginnt zwar im Alltag – du kannst aber auch darüber hinaus aktiv werden, um noch mehr zu bewirken. Hier sind einige Möglichkeiten in der Übersicht, mit denen du die Umwelt schützen und andere inspirieren kannst:  

Organisationen helfen dabei, die Natur zu schützen und wichtige Projekte umzusetzen. Du kannst auf verschiedene Weise mitmachen:  

  • Spenden: Mit einer kleinen oder regelmäßigen Spende unterstützt du zum Beispiel Umwelt-Organisationen bei ihrer Arbeit. Sie setzen sich für bedrohte Tierarten, saubere Meere oder den Schutz von Wäldern ein.  
  • Mitglied werden: Als Mitglied bist du langfristig Teil von Projekten und kannst an Angeboten wie Müllsammelaktionen oder Informationsveranstaltungen teilnehmen.  
  • Freiwillig mithelfen: Viele Organisationen suchen Helfer:innen für praktische Aufgaben wie Bäume pflanzen, Nistkästen aufhängen oder Flächen von Müll befreien.  

Der Schutz unserer Natur ist entscheidend für sauberes Wasser, fruchtbare Böden und die Artenvielfalt. So kannst du dich einbringen:  

  • Bäume pflanzen: Wälder sind Lebensraum für viele Tiere und Pflanzen. Du kannst an Aufforstungsprojekten teilnehmen oder selbst im Garten oder auf Gemeinschaftsflächen einen Baum pflanzen.  
  • Flüsse und Seen sauber halten: Vermeide Müll in Gewässernähe und engagiere dich bei Initiativen, die sich um die Reinigung von Ufern kümmern. Auch das richtige Entsorgen von Chemikalien wie Reinigungsmitteln schützt das Wasser.  
  • Böden bewahren: Verzichte auf chemische Düngemittel oder Pestizide im Garten. Unterstütze Landwirt:innen, die nachhaltig anbauen, indem du regionale und biologische Produkte kaufst.  

Dein Einsatz für die Umwelt kann auch andere motivieren. Oft bewirken Gespräche und gutes Vorbild mehr, als man denkt.  

  • Erfahrungen teilen: Teile einfache Tipps mit Freund:innen, Familie oder Kolleg:innen. Vielleicht inspirierst du sie, ebenfalls etwas zu ändern.  
  • Soziale Medien nutzen: Teile Beiträge über Umweltschutzprojekte oder deine eigenen Schritte. So erreichst du mehr Menschen.  

Oft gibt es lokale Projekte, die den Umweltschutz fördern. Schau dich in deiner Region um und werde aktiv:  

  • Müll sammeln: Beteilige dich an Müllsammelaktionen, die oft von Gemeinden oder Vereinen organisiert werden.  
  • Grünflächen ausbauen: Unterstütze Initiativen, die Spielplätze, Grünflächen oder Parks in deiner Nachbarschaft erhalten und verbessern.  
  • Lebensmittel anbauen: Schließe dich Gemeinschaftsgärten an, die Lebensmittel nachhaltig anbauen und teilen. 

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