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Nachhaltige Mobilität – Wege in eine umweltfreundliche Zukunft

Nachhaltige Mobilität ist besonders wichtig für eine umweltfreundliche Zukunft. Dafür brauchen wir neue Verkehrslösungen und bewusste Entscheidungen, um den CO₂-Ausstoß zu senken. Erfahre hier, was nachhaltige Mobilität bedeutet und wie du aktiv dazu beitragen kannst.   

Was ist nachhaltige Mobilität? 

Der Verkehr auf unseren Straßen, Schienen, dem Wasser und in der Luft ist wichtig für eine funktionierende Wirtschaft und unsere persönliche Bewegungsfreiheit. Leider sind herkömmliche Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor umweltschädlich: Sie stoßen viele Treibhausgase aus, die zum Klimawandel beitragen und gesundheitsschädlich sind.  

Deshalb brauchen wir alternative Fortbewegungsmittel, die klimafreundlicher und nachhaltiger sind. Unter nachhaltiger Mobilität versteht man alle Verkehrskonzepte und -lösungen, die umweltfreundlich, ressourcenschonend und zukunftsorientiert sind.  

Das Ziel ist einerseits, den CO2-Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren und natürliche Ressourcen zu schonen. Andererseits soll nachhaltige Mobilität den Menschen auch eine bequeme und effiziente Fortbewegung ermöglichen. Denn nur wenn nachhaltige Mobilitätsangebote gut und einfach nutzbar sind, sind sie auch zukunftsfähig.  

Nachhaltige Mobilität: Konzepte und Beispiele 

Es gibt verschiedene nachhaltige Mobilitätskonzepte, die darauf abzielen, Emissionen zu reduzieren, Ressourcen optimal zu nutzen und eine gesündere Umwelt zu schaffen. Hier findest du die wichtigsten Konzepte im Überblick.  

 

Elektromobilität 

Elektrofahrzeuge wie E-Autos, E-Bikes und E-Scooter sind ein wichtiger Bestandteil der nachhaltigen Mobilität.  

  • E-Bikes und E-Scooter eignen sich besonders für kurze Strecken und bieten eine flexible Alternative zu Autos – vor allem in der Stadt.  

  • E-Autos sind ebenfalls für kürzere Fahrten in der Stadt, aber auch für mittelweite Strecken über Land optimal geeignet. Sie haben rein elektrische Antriebe, die im Betrieb keine Schadstoffe ausstoßen.  

  • Besonders wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt, leisten Elektrofahrzeuge einen großen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasen und zur Verbesserung der Luftqualität in Städten.  

  • Hinzu kommen die geringeren Betriebskosten beim E-Auto: Strom ist oft günstiger als Benzin oder Diesel und der Wartungsaufwand fällt bei E-Autos niedriger aus, weil sie weniger Verschleißteile haben.  

 

Allerdings gibt es bei der Elektromobilität aktuell noch einige Herausforderungen:  

 

  • Eine der größten Hürden ist die Reichweite, die bei Elektroautos in der Regel noch geringer ist als bei Fahrzeugen mit herkömmlichen Antrieben.  

  • Auch die Ladezeiten sind länger als das Betanken eines Verbrenners, was die Nutzung im Alltag einschränken kann.  

  • Zudem werden für die Produktion der Batterien viel Energie und begrenzt verfügbare Rohstoffe wie Lithium und Kobalt benötigt, deren Abbau nicht nachhaltig ist.  

  • Insgesamt ist Elektromobilität aber bereits heute eine klimafreundliche Alternative zum Auto mit Verbrennungsmotor.  

 

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Hybridantriebe 

Hybridfahrzeuge kombinieren zwei Antriebssysteme: einen Verbrennungsmotor und einen Elektromotor. Im Alltag bedeutet das, dass das Auto je nach Situation zwischen beiden Antrieben wechselt oder sie kombiniert. Bei niedrigen Geschwindigkeiten – wie in der Stadt oder im Stau – kann der Elektromotor das Fahrzeug antreiben, was leise und emissionsfrei ist. Bei höheren Geschwindigkeiten oder längeren Strecken schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu, um die nötige Leistung zu liefern.  

 

Ein besonderer Vorteil von Hybridantrieben ist, dass sie den Kraftstoffverbrauch senken, weil der Elektromotor den Verbrennungsmotor entlastet. Plug-in-Hybride können sogar an der Steckdose geladen werden und größere Strecken rein elektrisch fahren. Das macht sie zu einer guten Übergangslösung, vor allem in Regionen, in denen die Ladeinfrastruktur für reine Elektroautos noch nicht ausreichend ausgebaut ist.  

 

Trotz der Vorteile sind Hybridfahrzeuge nicht komplett emissionsfrei, da sie noch teilweise auf fossile Brennstoffe angewiesen sind. Sie bieten aber eine gute Möglichkeit, den Übergang zu einer vollständig elektrischen Mobilität schrittweise zu gestalten.  

Car-Sharing-Konzepte 

Sharing-Angebote wie Car-Sharing fördern die gemeinschaftliche Nutzung von Verkehrsmitteln und verringern so den Ressourcenverbrauch:  

  • Dank Car-Sharing werden nicht mehr so viele private Fahrzeuge benötigt, da ein einziges Fahrzeug von vielen Menschen genutzt werden kann.  

  • Beim Car-Sharing nutzt du in der Regel eine App, die dir freie Fahrzeuge in deiner Nähe anzeigt. Diese kannst du über die App direkt buchen und nutzen.   

  • Die Kosten für die Nutzung können auf den ersten Blick relativ hoch erscheinen – sie rechnen sich aber in der Regel, weil du hierbei im Gegensatz zum eigenen Auto keine Kosten für Anschaffungen, Reparaturen und gegebenenfalls einen Parkplatz hast.  

  • In städtischen Gebieten ist das Car-Sharing-Angebot vielerorts bereits gut ausgebaut. In ländlichen Gegenden ist Car-Sharing dagegen noch vergleichsweise wenig verbreitet. Das kann unter anderem daran liegen, dass Anbieter sich noch nicht sicher sind, ob sie das Modell hier für sie rechnen würde.

Öffentliche Verkehrsmittel 

Eine nachhaltigere Alternative zum eigenen Auto ist der öffentliche Nahverkehr – zumindest in Gegenden, wo er gut ausgebaut ist. In ländlichen Gebieten ist das Bahn- und Bus-Angebot oft nicht besonders groß, sodass viele Menschen hier kaum auf das eigene Auto verzichten können. In Großstädten dagegen ist es in der Regel kein Problem, mit öffentlichen Verkehrsmitteln an nahezu jedes Ziel zu kommen, sodass Busse, S- und U-Bahnen eine nachhaltige Alternative zum Auto sind – zumal man mit öffentlichen Verkehrsmitteln auch nie ein Parkplatzproblem hat.  

 

Um Busse und Bahnen noch nachhaltiger zu gestalten, muss auch hier der CO2-Ausstoß reduziert werden. Dafür gibt es in vielen Städten bereits elektronisch betriebene Fahrzeuge. Im Sinne eines noch nachhaltigeren Antriebs werden elektrische Busse und Bahnen zunehmend auch mit Solar-Anlagen auf den Dächern ausgestattet, sodass sie quasi ihren eigenen Strom produzieren können. 

Fuß- und Radverkehr 

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs zu sein, ist gesund, umweltfreundlich, emissionsfrei und kostengünstig – besser noch: sogar kostenlos. Deshalb ist es besonders sinnvoll, den Fuß- und Radverkehr zu fördern, um nachhaltige Mobilitätslösungen zu schaffen. Dafür muss unter anderem die Fahrrad-Infrastruktur in vielen Städten und Gemeinden ausgebaut werden, um das Fahrradfahren für mehr Menschen attraktiv zu machen. Zudem sollen fahrradfreundlichere Rahmenbedingungen im aktuell eher autofreundlichen Straßenverkehr geschaffen werden. Dazu gehört es zum Beispiel, dass Autos beim Überholen von Fahrrädern einen bestimmten Mindestabstand einhalten müssen und dass ein generelles Halteverbot für motorisierte Fahrzeuge auf Rad- und Fußwegen gilt. 

Nachhaltige Mobilität der Zukunft: Das ist geplant 

 

Für die Zukunft der Mobilität werden innovative Technologien und Ansätze erwartet, die Treibhausgasemissionen noch stärker reduzieren können und den Verkehrssektor effizienter gestalten. Hier findest du ein paar neuartige Ansätze im Überblick.

 

Alternative Kraftstoffe

Alternative Kraftstoffe sind eine Möglichkeit, den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie Benzin oder Diesel zu verringern und so die Umwelt zu entlasten. Sie werden aus erneuerbaren oder umweltfreundlicheren Quellen gewonnen und können oft in bestehenden Fahrzeugen oder leicht angepassten Motoren verwendet werden. 

Alternative Kraftstoffe sind eine Möglichkeit, den Einsatz von fossilen Brennstoffen wie Benzin oder Diesel zu verringern und so die Umwelt zu entlasten. Sie werden aus erneuerbaren oder umweltfreundlicheren Quellen gewonnen und können oft in bestehenden Fahrzeugen oder leicht angepassten Motoren verwendet werden.  

 

Biokraftstoffe  

  • Biokraftstoffe wie Biodiesel oder Bioethanol werden aus pflanzlichen Rohstoffen wie Raps, Mais oder Zuckerrohr hergestellt.   
  • Beim Verbrennen dieser Kraftstoffe entsteht zwar CO₂, doch die Pflanzen, aus denen sie gewonnen wurden, haben während ihres Wachstums CO₂ aus der Luft aufgenommen.   
  • Dadurch sind Biokraftstoffe deutlich klimafreundlicher als herkömmliche Kraftstoffe.   
  • Sie eignen sich vor allem für den Schwerlastverkehr, wo Elektro- oder Wasserstoffantriebe noch nicht immer praktikabel sind.   
  • Eine Herausforderung ist allerdings, dass für den Anbau der Pflanzen oft große Flächen benötigt werden, die anderweitig für Nahrungsmittel oder Naturflächen genutzt werden könnten.  

  

Synthetische Kraftstoffe  

  • Synthetische Kraftstoffe werden künstlich hergestellt, indem Wasserstoff mit CO₂ aus der Luft kombiniert wird.   
  • Diese Kraftstoffe sind nahezu CO₂-neutral, vor allem, wenn der Wasserstoff mit erneuerbarer Energie produziert wurde.   
  • Ein Vorteil synthetischer Kraftstoffe ist, dass sie in bestehenden Verbrennungsmotoren verwendet werden können. Dadurch könnten auch ältere Pkw umweltfreundlicher fahren.   
  • Allerdings ist die Herstellung derzeit noch sehr energieaufwendig und teuer, weshalb synthetische Kraftstoffe bisher nur begrenzt verfügbar sind.  

  

Wasserstoff als Kraftstoff  

  • Wasserstoff ist eine weitere vielversprechende Alternative: Er wird in speziellen Brennstoffzellenfahrzeugen genutzt, um Strom zu erzeugen, der das Fahrzeug antreibt.   
  • Dabei entsteht lediglich Wasserdampf als Abfallprodukt, was den Wasserstoffantrieb sehr umweltfreundlich macht.   
  • Wasserstoff kann aus Wasser durch Elektrolyse gewonnen werden, vor allem, wenn dafür grüner Strom genutzt wird.   
  • Er eignet sich besonders für Langstrecken und den Güterverkehr, weil Wasserstoff schnell getankt werden kann und hohe Reichweiten bietet.   
  • Die Herausforderung liegt jedoch im Aufbau der notwendigen Infrastruktur, wie Wasserstofftankstellen, sowie der hohen Energie, die bei der Herstellung benötigt wird.  
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Zusammenspiel von Mobilitätslösungen 

 

In Zukunft wird es einfacher sein, verschiedene Verkehrsmittel zu kombinieren. Die Dienstleistung Mobility-as-a-Service (MaaS) bietet an, dass man über eine einzige App Busse, Bahnen, Carsharing-Autos oder E-Scooter planen, buchen und bezahlen kann. Das erleichtert den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel und macht den Alltag flexibler.  

Autonomes Fahren 

 

Selbstfahrende Autos könnten in Zukunft den Verkehr sicherer und effizienter machen. Diese Fahrzeuge fahren automatisch und nutzen intelligente Systeme, um Staus zu vermeiden und den Energieverbrauch zu senken. Besonders im öffentlichen Verkehr oder bei gemeinsamen Fahrten könnten autonome Fahrzeuge dazu beitragen, weniger Autos auf den Straßen zu haben. Zudem können selbstfahrende Pkw die Unfallzahlen reduzieren, da keine Unfälle mehr durch menschliches Versagen entstehen können.  

Elektrischer Güterverkehr 

 

Der Güterverkehr – also der Transport von Waren – spielt eine große Rolle bei den CO₂-Emissionen. In Zukunft sollen elektrische LKW und Züge eingesetzt werden, die mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden. Auch Wasserstoff könnte hier eine wichtige Rolle spielen, weil er lange Strecken ermöglicht und schnell getankt werden kann.

Wie kannst du zur nachhaltigen Mobilität beitragen? 

ede:r Einzelne kann einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität leisten. Bereits kleine Veränderungen im Alltag helfen, Emissionen zu reduzieren und die Umwelt zu schonen. Hier sind einige praktische Tipps, wie du aktiv zur Verkehrswende beitragen kannst:  

Nutze, wo immer es möglich ist, Busse, Bahnen oder Straßenbahnen, anstatt mit dem Auto zu fahren. Öffentliche Verkehrsmittel sind umweltfreundlicher und oft bist du auch entspannter unterwegs als mit dem Auto. Besonders in Kombination mit digitalen Plattformen, die Echtzeitinformationen und einfache Buchungsmöglichkeiten bieten, wird der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel attraktiver.  

Für kurze Wege sind das Fahrrad oder die eigenen Füße oft die beste Wahl. Viele Städte fördern den Radverkehr durch den Ausbau von Radwegen und Abstellmöglichkeiten. Wenn du regelmäßig Fahrrad fährst oder zu Fuß gehst, sparst du nicht nur CO₂-Emissionen, sondern tust auch etwas für deine Gesundheit.  

Wenn du ein Fahrzeug nutzen möchtest, denke über die Anschaffung eines Elektroautos oder E-Bikes nach. Elektrofahrzeuge bieten eine emissionsfreie Alternative und sind vor allem in Kombination mit Ökostrom nachhaltig. Für kürzere Distanzen in der Stadt können auch E-Scooter eine umweltfreundliche Option sein.  

Carsharing und Bike-Sharing sind gute Alternativen zum Besitz eines eigenen Fahrzeugs. Sie sind flexibel, kostengünstig und tragen dazu bei, die Anzahl der Fahrzeuge auf den Straßen zu reduzieren. Wenn du dich für ein solches Angebot entscheidest, kannst du bequem und nachhaltig mobil sein, ohne dich um Wartung oder Reparaturen kümmern zu müssen. 

Versuche, Flugreisen zu vermeiden, wann immer es möglich ist. Zugfahrten oder Busreisen sind oft umweltfreundlicher und bieten dir die Möglichkeit, während der Reise zu entspannen oder zu arbeiten. Auch bei der Wahl deiner Unterkünfte oder Fortbewegungsmittel am Reiseziel kannst du auf nachhaltige Optionen achten.  

Informiere dich über lokale Initiativen zur Förderung nachhaltiger Mobilität und unterstütze diese aktiv. Dazu gehört beispielsweise die Teilnahme an Bürgerentscheiden, die sich für den Ausbau von Radwegen oder die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs einsetzen.  

Indem du das Homeoffice nutzt und Geschäftsreisen durch digitale Meetings ersetzt, kannst du deinen CO₂-Fußabdruck reduzieren. Das spart nicht nur Zeit und Geld, sondern trägt auch zur Entlastung des Verkehrs bei.  

Nachhaltiger einkaufen:

Erfahre, wie REWE dich mit nachhaltigen Produkten und cleveren Tipps beim umweltfreundlichen Einkauf unterstützt. Gemeinsam setzen wir auf Regionalität, Bio-Produkte, pflanzliche Alternativen und Qualität. 

Klimaschutz bei REWE: 

REWE engagiert sich für den Klimaschutz. Wir zeigen dir, wie wir mit innovativen Projekten und nachhaltigen Maßnahmen die Umwelt schützen und Emissionen reduzieren. 

Nachhaltigere REWE Märkte: 

REWE denkt voraus: Hier erklären wir, wie unsere Märkte nachhaltiger gestaltet werden – von energieeffizienter Bauweise bis zu ressourcenschonenden Lösungen für den Alltag. 

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